Chirologie 3. Teil von Peter Michaelis


Was Ihre Hand über Liebe, Erfolg & Gesundheit verrät


"Verraten meine Hände, ob ich arbeitslos werde?"


Das ist in jüngster Zeit eine der häufigsten Fragen an den bekannten Chirologen Walter Trumpf. Erstaunlich, wie präzise der berühmte Experte darauf antworten kann. In Deutschland haben schon über 4,5 Millionen Menschen keine Arbeit mehr, und diese Zahl des Schreckens wird sehr wahrscheinlich noch weiter ansteigen. Verständlich, daß nun viele Menschen fürchten, ebenfalls ihren Job zu verlieren. Auch Annegret Ruppert (30) aus Köln war in höchster Sorge. Die Einzelhandelskauffrau, die in einem kleinen Verlag arbeitet, erinnert sich: "Ich erfuhr recht früh, daß bei uns in der Firma einige Stellen gestrichen werden sollten. Natürlich wollte ich wissen, ob ich betroffen bin. Aber meine Chefs konnten oder wollten es mir nicht sagen. Darum habe ich mich an den Chirologen gewandt. Und der hat mir, obwohl ihm doch nur Fotokopien von den Innenflächen meiner Hände vorlagen, ganz erstaunliche Dinge gesagt." Walter Trumpf, der derzeit wohl beste Chirologe der Welt, erinnert sich sehr genau an die Hände der Kölnerin Annegret Ruppert. Er sagt: "Das waren die Hände eines Erfolgs-Menschen, mit kräftigen und klaren Konturen. Aus den Handlinien gingen Disziplin, Energie und ein recht gutes Verhältnis zu Zahlen hervor. Die Frau war absolut richtig in ihrem Beruf. Aus meiner Sicht sprach nichts, aber auch gar nichts dafür, daß man gerade sie entlassen würde."
So kam es auch. Annegret Ruppert behielt nicht nur ihren Job, sondern stieg im verkleinerten Team sogar zur Abteilungsleiterin auf. Frau Ruppert heute: "Als ich befördert wurde, sagte mein Chef, ich sei die richtige Frau auf dem richtigen Platz. Er bestätigte damit indirekt, was Herr Trumpf in meinen Händen gelesen hatte." So glücklich verlaufen die Dinge natürlich nicht immer. Walter Trumpf, der schon Tausende Hände analysiert hat, sagt: "Etwa 40 Prozent aller Menschen haben einen Beruf gewählt, der eigentlich nicht so richtig zu ihnen paßt. Diese Menschen beschäftigen sich Tag für Tag mit Dingen, die sie eigentlich nicht gern tun. Mit einem solchen Schicksal ist man stets gefährdet und muss bei Kündigungswellen um den Job bangen. Denn auch Vorgesetzte spüren, wer seine Arbeit mit Freude macht und wer nicht. Walter Trumpf sagte aber auch: "Von mir kann niemand erwarten, dass ich ihm klipp und klar sage, ob er seinen Arbeitsplatz verliert oder nicht. Ich kann nicht hellsehen. Aber ich erkenne in den Handlinien alle Veranlagungen und Neigungen, Stärken und Schwächen eines Menschen. Mit diesen Grunddaten findet man alle Risiken heraus, die sich meistens leicht korrigieren lassen. Oft reicht das schon, um mehr Erfolg zu haben und im direkten Vergleich mit Konkurrenten besser abzuschneiden." Plötzlich arbeitslos zu werden, ist schrecklich. Aber für so manchen jungen Menschen kann in der Kündigung auch eine Chance liegen. Walter Trumpf sagt: "Manchen Menschen muß ich zu einem anderen Job raten, weil sie so sehr gegen ihre verborgenen Talente leben, daß man Mitleid bekommt. Betrachten solche Menschen die Kündigung als neue Chance, wird ihr Leben nach der momentanen Krise meist besser." Genau das erlebte Peter Karnehm (34), der im Januar 1995 seinen Job als Mechaniker verlor. Walter Trumpf sah in den Händen des Mannes deutliche Zeichen für "Kreativität", "Kommunikation" und "Sensibilität" - Fähigkeiten, die man als Mechaniker kaum ausleben kann. Das sah auch Peter Karnehm ein und beantragte einen Umschulungskurs zum Raumausstatter. Heute ist er in seinem Kurs der beste, macht demnächst seine Abschlußprüfung. Peter Karnehm stolz: "Mir sind schon jetzt drei Jobs angeboten worden. Von Firmen, bei denen ich ausgeholfen habe. So gut hat den Chefs meine Arbeit gefallen."
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